Baumstamm mit Kettensaege einkeilen

Bäume professionell und sicher fällen

Bäume fällen, was muss man beachten

Da Bäume viele Jahrzehnte oder gar Jahrhunderte brauchen um ihre volle Größe zu erreichen, macht es uns auch immer ein bisschen traurig, wenn sie eines Tages gefällt werden müssen. Die Gründe hierfür sind sehr vielfältig, der Baum kann krank oder geschwächt sein, vielleicht stellt er ein Hindernis dar oder es geht von ihm eine Gefahr für Anwohner oder Passanten aus. Ganz gleich aus welchen Gründen ein Baum gefällt werden muss, er muss sicher und professionell gefällt werden.

Hierzu ist einiges an Fachwissen nötig, gerade wenn die Fällarbeiten in der Nähe von Gebäuden oder in schwierigem Gelände ohne freie Fallflächen erfolgen. Neben dem Standort ist aber auch der Zustand des Baums zu berücksichtigen, ein Abtragen des Baums in mehren kleinen Teilen ist häufig nicht zu vermeiden.

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Bäume sollten regelmäßig kontrolliert werden

Untersuchung des Baums

Um einen Baum im Ganzen zu Fällen, dürfen keine angebrochenen oder toten Äste, die nur noch von anderen gestützt werden, in der Baumkrone sein. Der Baum sollte keine Neigung oder einseitige Belastung mit Ästen aufweisen, die Einfluss auf die Fallrichtung nehmen würden und in der vorgesehenen Fällzone dürfen natürlich keine Gebäude, Stromleitungen oder andere Dinge liegen.

Bäumefällen, abschätzen der Fällzone mit dem Axttrick

Festlegen der Fällzone und Fallrichtung

Bäume sind meist höher als man denkt und benötigen auf dem Boden meist viel mehr Fläche als man erwarten würde. Mit dem „Axtstieltrick“ können wir grob abschätzen, wie weit ein Baum fallen wird. Wir halten dazu eine Axt am ausgestreckten Arm und suchen den richtigen Abstand zum Baum, an dem der Axtstiel die gleiche Höhe hat wie der Baum. An dieser Position, an der wir nun stehen, wird nach dem Fällen die Baumkrone liegen. So können wir vorab grob prüfen, ob ein Fällen des Baumes an einem Stück in Frage kommt oder ob der Baum sicherheitshalber in Teilen abgetragen werden muss.

Fluchtwege freiräumen

Schneidezone und Fluchtwege

Vor dem Fällen legen wir mögliche Fluchtwege fest und Räumen die Arbeitszone frei. Ein rasches und gefahrloses Entfernen aus dem Fällbereich muss auf mindestens zwei Wegen gewährleistet sein.

Einkerben des Baumstamms

Einkerben des Stammes

Als Faustregel gilt, die Tiefe der Kerbe sollte ca. ein Fünftel des Stammdurchmessers betragen. Der Fällschnitt muss ungefähr die Spitze der Einkerbung treffen, damit der Baum in die gewünschte Richtung kippt.

Baumfaellen ist Teamarbeit

Baumfällen ist Teamarbeit

Als Baumfäller sollte man niemals allein arbeiten. Ein vertrauenswürdiger Helfer, der hinter dem Arbeiter steht, und den Baum aufmerksam beobachtet, kann vor herabfallenden Ästen warnen und mitteilen, wann der Baum zu fallen beginnt.

Problematische Bäume fällen

Falls eine Fällung des Baumes in einem Stück nicht umsetzbar ist, kann der Baum in Teilstücken abgetragen werden. Meisten werden hierzu Hubarbeitsbühnen eingesetzt, mit denen bequem und sicher alle Bereiche der Baumkrone entfernt und anschließend auch der Stamm in kleineren Abschnitten abgetragen wird.

Problembäume an schwierigen Standorten, an denen aus Platzgründen oder aufgrund der Bodenbeschaffenheit keine Hubarbeitsbühnen aufgestellt werden können, kommt die Seilklettertechnik zum Einsatz. Die nur von speziell ausgebildeten Kletterern durchgeführt werden darf.

Gefahrbaumfällung mit Hubsteiger

Für sachkundige und sichere Baumfällungen sind wir der richtige Ansprechpartner.

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